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  Doreens Rückblick
 

Rückblick 20. Hermann-Jürgens-Gedächtnisturnier am 20./21.06.2015

 

Unser 20. Jubiläumsturnier war einfach nur schön und hat uns als ORGA-Team wieder unheimlich viel Spaß gemacht. Klar hatten wir – wie eigentlich jedes Jahr – bei den Vorbereitungen mit dem einen oder anderen Stolperstein zu kämpfen, aber im Endeffekt hat doch alles ganz gut geklappt.

 

 So hatten wir uns anlässlich des 20. HJG´s überlegt, den Kindern anstatt Medaille oder Pokal ein Erinnerungs-Shirt zu überreichen. Leider lief es mit den Anmeldungen in diesem Jahr reichlich schleppend, so dass wir schlecht abschätzen konnten, wieviel Mannschaften in den einzelnen Jugenden antreten werden. Sprich, wir wussten schlicht und ergreifend nicht, wieviel Shirts in welchen Größen wir brauchen werden. Drei Wochen vor Turnierbeginn beschlossen wir aufgrund dessen einen Anmeldeschluss. Die Formalitäten mit der Firma ProSharing waren geklärt, die   Bestellung raus und dann stellten wir eine Woche vor dem großen Event fest, dass uns bei der Bestellung der Shirts eine Mannschaft durch die Finger geflutscht ist. Ich mag keine schlaflosen Nächte! Wirklich nicht. Und weil das noch nicht reichte, fing die Post auch noch an zu streiken.

 Ganz großes Kino! Gut, dass es noch weitere Dienstleister gibt. Die Shirts kamen trotz unserer Nachbestellung superschnell und wurden dann in stundenlanger Feinarbeit zusammengelegt und „hübsch“ verpackt.

So ziemlich zeitgleich begannen die Vorbereitungen auf dem Platz. Während sich der Aufbau der Zelte und Buden mit der Hilfe einiger fleißiger Spielereltern noch ein wenig feucht gestaltete, so war das Turnierwochenende selbst trocken und sonnig. Endlich mal! Da macht das Ganze doch gleich noch mehr Laune.

Aber bevor es losging, wurden wir am Freitagabend – gerade noch stolz wie Bolle, dass wir gut davor sind - von einer Hiobs-Botschaft heimgesucht. Eigentlich wollten wir das gar nicht hören, aber uns fragt ja keiner. Der Toilettenwagen, den wir geordert hatten und der eigentlich gerade abgeholt und zum Platz gebracht werden sollte, war nicht aufzufinden! Da wo er gestern noch stand, war er nicht mehr… Und nun? Ich weiß bis heute nicht genau, wie die Jungs es geschafft haben, aber als ich am Samstag früh um 8 Uhr auf den Platz kam, stand hinten im Wendehammer ein Toilettenwagen. Jungs, ihr seid einfach klasse! Das kann man nicht anders sagen.

Neben spannenden Spielen war eines meiner absoluten Highlights der Einmarsch der Turnerinnen um Martina Weiß.

  Ich glaube ungefähr 30 Mädels hatten sich bereit erklärt, den Einmarsch der Mannschaften zu begleiten. Zu Titeln wie „Ein Hoch auf uns“ oder Helene Fischer zeigten die Mädels ihr ganzes Können. Hut ab. Es war toll! Einige Muttis neben mir hatten Pipi in den Augen. Ok… ich auch.

 
 Ein weiterer Höhepunkt war unser Feuerwerk. Wir hatten die Firma Danze-Feuerwerk aus Itzehoe beauftragt. Auf Wunsch einer einzelnen Dame sollte mindestens eine „20“ dabei seinJ. Noch eine Woche vor dem Turnier war nicht klar, ob das Feuerwerk überhaupt stattfinden wird, da die Genehmigung noch fehlte. Aber es hat glücklicherweise doch noch geklappt.

Aus Sicherheitsgründen ließen wir gegen 22:15 Uhr die kleine Zeltstadt räumen. Es waren sicherlich nicht alle erfreut darüber, aber wir wollten kein Risiko eingehen. Als dann die Musik und die ersten Fontänen einsetzten, ging ein Raunen durch die Menge…. Hach, war das schön!

 

 

 

Wie lange an dem Abend noch gebolzt, geklönt oder gefeiert wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich wollte nach Hause in mein Bett. Schließlich musste ich am nächsten Morgen – wie 18 „meiner“ Helfer auch – um 5.00 Uhr wieder auf der Matte stehen, um das Frühstück für 560 Kinder und Erwachsene vorzubereiten.

Gut, dass mir das erst um 3:30 Uhr durch den Kopf schoss, sonst hätte ich die ganze Nacht kein Auge zugemacht. Wer, um alles in der Welt, hat eigentlich den Schlüssel für den Kühlwagen? Volli? Petra? Dorle? Auf dem Kühlwagen befand sich die gesamte Wurst für unser Frühstück, die ja noch angerichtet werden musste. Oh man!

Auf die Gefahr hin, dass Susann nie wieder mit mir spricht, hab ich sie um diese unchristliche Zeit angemorst. Es hat nicht lang gedauert bis die Antwort kam. „Der Schlüssel ist bei mir. Gestern noch bekommen. Volker hat mitgedacht…“ Puh! Gerettet! Danke, Volker!

 

 Fazit. Es wird nicht langweilig. Langweilig kann jeder…

Was mich traurig macht, ist die Tatsache, dass einige aus unserem Team aus persönlichen Gründen in Zukunft nicht mehr dabei sein werden. Vor nunmehr 5 Jahren, als das „alte“ Team sich zur wohlverdienten Ruhe setzte, haben wir uns gefunden und beschlossen, das Turnier zu Ehren von Hermann Jürgens weiterleben zu lassen. Es hat sich ein Team gefunden, das zumindest für mich ein wenig wie meine zweite Familie wurde. Zusammen sind wir durch Dick und Dünn gegangen, haben Schönes und Trauriges erlebt, sind zusammen an unseren Aufgaben gewachsen, haben Tränen gelacht aber auch Krisen gemeistert. Niemand wurde im Stich gelassen, wir haben das alles ZUSAMMEN geschafft und ich für meinen Teil bin stolz auf uns.

Ich weiß, Ihr seid nicht aus der Welt, aber Ihr werdet mir fehlen. Es war schön mit Euch.

Doreen

 

 
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