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  Hermann Jürgens
 
Allgemeines


Wer war Hermann Jürgens?

Hermann Jürgens wurde 1931 in Schenefeld bei Hamburg geboren. Als gelernter Maurer absolvierte er seine Meisterprüfung und schulte aufgrund eines Rückenleidens zum Chemiefacharbeiter um. Bis zu seinem Eintritt in den Vorruhestand war er iin diesem Beruf tätig.

Seine fußballerische Laufbahn begann er bei der Spielvereinigung Blau-Weiß 96 Schenefeld. Dort spielte er auch noch bis zu seinem Tod bei den Super-Senioren.


Außerdem war Hermann ein sehr geschätztes Mitglied in den Sportvereinen VfL Kellinghusen und TV Gut-Heil Wrist. Bis zu seinem Tode hielt er dem VfL Kellinghusen 24 Jahre lang die Treue.

Beim VfL Kellinghusen war Hermann Jürgens neben seiner Mitgliedschaft in der Altligamannschaft sehr eng dem VfL-Jugendfußball verbunden. Wie kaum ein anderer hat der 64-jährige bis zuletzt mit und für den Fußball gelebt und dabei neben seiner eigenen bemerkenswerten Aktivität in gleich 3 Vereinen vor allem immer an die Fußballjugend des VfL Kellinghusen gedacht. Hermann sorgte mit einer Selbstverständlichkeit für Kontakte zu Mannschaften aus der ehemaligen DDR, Polen sowie 1996 auch in die Ukraine.

Im Jahre 1990 schuf er als damaliger Trainer der B-Jugend den Cortina-Cup für B-Jugendmannschaften. Zuletzt betreute Hermann Jürgens die Mini-Mannschaft im Alter von 3- 5 Jahren.

In den 24 Jahren seiner Zugehörigkeit zum VfL Kellinghusen hat sich Hermann als "Mann für alle Fälle" einen Namen gemacht und wurde dafür 1992 mit dem "Ehrenbecher" des Vereins ausgezeichnet. Unverkennbare Markenzeichen waren seine Diskussionsfreudigkeit und vor allem seine Hilfsbereitschaft.

Auch, wenn bei Hermann immer alles etwas dauerte, machte gerade diese Eigenschaft ihn wohl so einmalig sympathisch. Diese Eigenschaft ist gerade in unserer heute hektisch gewordenen Zeit selten geworden.

Am 9. März 1996 verunglückte Hermann Jürgens bei einem unverschuldetem Verkehrsunfall auf dem Rückweg vom Sport in Schenefeld tödlich.

Sein bitterer Tod hat nicht nur in seiner Familie, sondern auch im Fußballsport eine große Lücke hinterlassen.

Das seitdem jährlich stattfindene Gedächtnisturnier soll das Gedenken an den beliebten Jugendfußballtrainer und Betreuer wach halten.
 
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